Nachdem das Leben nach der letzten Nacht wieder in die Station zurück gekehrt war, wurde erst mal ein ordentliches Frühstück gemacht. Mit dicken Backen und kauend schauten die Kinder auf die Karten und stellten fest, dass es zwei Nordpole gab: einen geografischen und einen magnetischen Nordpol. An welchem war nun die Weihnachtsstadt? Schon wieder gab es ein Problem, dass sie noch lösen mussten. Der Geografische Nordpol lag aber näher und so beschlossen die Kinder, erst mal dorthin zu marschieren und dort nach zu schauen. Uwe, so hieß der Leiter der Forschungsstation und derjenige, der sie gefunden hatte, hatte jedoch noch eine Überraschung für die Kinder parat. An seinem freien Tag wollte er die Kinder zum geografischen Nordpol mit dem Schneemobil fahren. Damit würden sie mindestens drei Tagesmärsche einsparen. Die Kinder waren sprachlos und dankten ihm überschwänglich. Damit konnten sie einen ganzen Tag in der Station bleiben und in aller Ruhe noch einmal mit ihren Eltern telefonieren. Eric hatte ja versprochen, sich regelmäßig zu melden und dies war die einzige Möglichkeit, sein versprechen zu halten. Später am Tag, nach einem deftigen Mittagessen aus Dosensuppen, machten die Kinder noch einen Ausflug in die nähere Umgebung der Forschungsstation und bestaunten die Gebäude und die Funktionalität von Geräten und Fahrzeugen. Alles war auf die Kälte und Schnee eingestellt. Der Ausflug war richtig spannend und als die Kinder wieder zurück kamen, hatten sie noch viele Fragen an die Mitarbeiter. Während die anderen sich noch mit den Forschern unterhielten ging Eric zum Telefon und sprach mit seinen Eltern. Sie machten sich ziemliche Sorgen, weil sie nicht gedacht hatten, dass Eric und die Anderen so lange wegbleiben würden. Aber Eric konnte sie wieder zerstreuen, indem er von Uwe und seiner Hilfsbereitschaft erzählte. Vom Nordpol sagte er immer noch kein Wort und von der Mission auch nicht. Erstaunlicherweise kam er damit durch und sein Vater verabschiedete sich immer noch ein wenig sorgenvoll aber sehr herzlich von ihm und versprach, die anderen Eltern zu informieren. am Abend wurde noch viel erzählt und gescherzt, da die Kinder am nächsten Tag mit Uwe zum geografischen Nordpol fahren würden. Die Kinder waren extrem aufgeregt und fragten sich, ob sie die Weihnachtsstadt wohl erkennen würden, wenn sie dort war. Die Forscher jedoch hatten sie noch nicht entdeckt und konnten den Kindern auch nicht viel Hoffnung machen. Trotzdem waren die Kinder zuversichtlich und und freuten sich auf den nächsten Tag.

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