Das Wetter war den ganzen Tag über frostig und sehr freundlich gewesen, so dass sich die fünf Freunde heute zur Abwechslung mal auf dem Weihnachtsmarkt und nicht in der Schule trafen. Von überall her leuchteten die Lichter an kleinen Ständen und Buden und leise spielte Weihnachtsmusik aus verschiedenen Lautsprechern. Langsam, sehr langsam wurde es auch in Auenberg weihnachtlich. Der Kampf um die Schule hatte noch nicht aufgehört und so standen auch heute wieder Schüler der Schule auf dem Weihnachtsmarkt und verkauften Glühwein, um die Kasse aufzufüllen und die Renovierung zu finanzieren. Aber immer noch war der Geldbestand viel zu niedrig, um auch nur an Teilrenovierung zu denken.

Die Freunde schlenderten über den Weihnachtsmarkt und naschten hier und kauften dort und dazwischen sprachen sie immer wieder über ihre Abreise. Am nächsten Tag würde der Bus sie in die nächst größere Stadt fahren und von dort aus würden sie dann mit dem Zug weiter zum Flughafen reisen. Die Aufregung über die bevorstehende Reise war groß und die Kinder entsprechend aufgekratzt. Aber immerhin war ihnen bislang noch keiner auf die Spur gekommen und die Kinder konnten ihre Expediion starten. Um ihr Glück noch ein wenig mehr auszureitzen, kauften sie sich von ihrem restlichen Geld noch ein Los und gingen dann in die Schule, um noch einmal die Ausrüstung zu begutachten und letzte Überlegungen anzustellen, was noch mitzunehmen sei.

In der Schule angekommen, diskutierten die Kinder immer noch über das besondere Fernglas, dass nötig war, um die Weihnachtsstadt sehen zu können. Lilian bestand auf einem Infrarot-Fernglas, hatte aber keins vorzuweisen, Monika wollte lieber eine Nachtsicht-Fernglas mitnehmen, hatte aber auch keins. So rätselten die Kinder, wo sie das eine oder andere hernehmen sollten, ohne zu einem Ergebnis zu kommen. In der Schule gab es leider auch keine Ferngläser, die sie sich hätten ausborgen können. Aber da alles Reden kein Ergebnis brachte, gingen sie nach einer Weile alle nach Hause, um noch einmal ausgiebig zu schlafen. In den nächsten Tagen würden sie davon nicht mehr so viel bekommen.

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