Nachdem alle Versuche und Überlegungen am Vorabend verworfen wurde und die Direktorin den Schülern weitere Maßnahmen untersagt hatte, da sie sich auf die Schule und den Unterricht konzentrieren sollen, war die Stimmung der Schüler am Nullpunkt angelangt. Irgendetwas musste doch getan werden können. Da kam Eric die Idee. Warum sollte in der Zeit der Liebe und Wunder nicht auch für sie ein Wunder geschehen. Wo er darum bitten konnte, war ihm sofort klar: beim Weihnachtsmann höchst persönlich. Wenn jetzt noch jemand helfen konnte, dann war es der Weihnachtsmann. Aber wie sollte man ihn erreichen? Einen Wunschzettel schicken? Das war nicht eindringlich genug und der Erfolg war fraglich. Was also konnten die Kinder tun, um dem Weihnachtsmann ihren Wunsch vorzubringen? Da kam Lilian die entscheidende Idee: Wir starten einfach eine Expedition zum Nordpol und bitten den Weihnachtsmann persönlich um den Erhalt der Schule. Als der Plan ausgeheckt war, gab es ein großes "Hallo" und "Juhu" unter den Schülern, die spät am Abend immer noch in der Schule saßen und über weitere Maßnahmen zur Rettung der Schule nachdachten. Der Plan wurde von allen mit Freude und Hoffnung willkommen geheißen und alle freuten sich schon auf die Expedition. Dies war ein großer Tag und endlich gab es wieder ein Lichtlein am Ende des Tunnels. Eine Expedition zum Nordpol. Noch gab es viele Fragen zu klären. Wer beispielsweise sollte daran teilnehmen? Woher würden sie die Ausrüstung bekommen? Wer würde mit dem Weihnachtsmann reden? Würden sie überhaupt bis zum Weihnachtsmann vordringen? Aber das waren alles Fragen, die morgen beantwortet werden. Für heute waren die Kinder erst mal froh, einen wirklich guten Plan zu haben und damit verabschiedeten sie sich voneinander und versprachen sich, sich am nächsten Abend wieder in der Schule zu treffen und den Plan weiter voran zu treiben.

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