Da konnten die Elfen erstmal nichts weiter ausrichten. Als einzige Möglichkeit fiel ihnen ein, die Höhlen in der Umgebung zu untersuchen und zu schauen, ob sie dort Einar oder den Weihnachtsmann finden. Bis es dunkel wurde waren noch ein paar Stunden Zeit und so machten sie sich direkt auf den Weg. Die erste Höhle, die sie erreichten, war völlig leer und auch zu klein, um jemanden zu beherbergen. Ebenso die zweite und die dritte Höhle. Erst die vierte Höhle wartete mit einer Überraschung auf. Hier war jemand zu Hause! Staunend sahen sich die Elfen um. Entweder wohnte hier ein Kind oder aber ein anderer Elf. Die Tische und Stühle, dass Bett und die Bekleidung deuteten alle auf jemanden in Elfengröße hin. Doch wer konnte das sein? Die Holzreste in der Feuerstelle mussten heute Morgen noch gebrannt haben. Nun waren sie kalt und die ganze Höhle hatte sich reichlich abgekühlt. Vielleicht hatte die Höhle ja einige Nebenräume, in denen Einar oder der Weihnachtmann sein konnten. Aber leider fanden sie keine weiteren Räume, die von der Höhle abgingen. Jetzt war guter Rat teuer. Was sollten die Elfen tun? Auf den Bewohner der Höhle zu warten erschien allen zu gefährlich. Wer konnte schon sagen, wer hier wohnte. Auch wenn sie bewaffnet waren, dieser Gegner war nicht berechenbar und deshalb unheimlich. Also machten sich die Elfen erst mal wieder zurück auf den Weg in die Höhle mit den Werkbänken und richteten sich dort ein. Zwei Elfen, die Mutigsten von allen, erklärten sich bereit, die Höhle des unbekannten Bewohners zu bewachen und auf dessen Erscheinen zu warten. Anschließend wollten sie zur Höhle zurück kehren und Bericht erstatten.

Die anderen Elfen wollten in der Zwischenzeit ein Feuer entzünden und sich Zimttee zubereiten. Die Magie der Elfen durfte jetzt auf keinen Fall verschwinden. Man wußte ja noch nicht, mit wem man es zu tun hatte. Alle hofften, dass die beiden zurückgebliebenen Elfen bald mit guten Nachrichten zurück kamen.

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