Am Ende war klar, dass die Waffe eine der Äxte sein musste, welche für jeden zugänglich im Holzschuppen standen. Das brachte sie also nicht weiter, da dort nach belieben ein- und ausgegangen wurde. Die stundenlange Suche brachte außerdem noch eine rote Bommel hervor, welche lediglich diejenigen trugen, die für die Konstruktion neuer Spielzeuge verantwortlich waren. Also ein neuer wichtiger Hinweis.Irgendwo lief ein bommelloser Elf herum und wartete darauf, überführt zu werden! Siridean war optimistisch gestimmt, denn es gab noch weitere Fährten, denen sie nachgehen mussten. Da niemand anderes als die Schlitten- Elfen und der Weihnachtsmann, welcher definitiv nicht seinen eigenen Schlitten demoliert hatte, einen Schlüssel zu dieser Garage besaßen, standen diese auf der Verdächtigenliste sehr weit oben. Ihnen musste ein Besuch abgestattet werden. Allerdings lag ihre Arbeit in einem anderen Tätigkeitsbereich, als die der Konstrukteur- Elfen, doch mussten sie etwas bemerkt haben. Auch wenn es nur ein fehlender Schlüssel war, oder ein verdächtiges Geräusch in später Nacht, das Flackern eines Lichtes in der Dunkelheit oder eine neu dazugekommene Spur im Schnee. Alles konnte sie zum Täter führen. Um Zeit zu sparen, machten sie sich nun getrennt auf den Weg, den verschiedenen Spuren hinterher. Ein Elf  verschwand in  der Holzwerkstatt, die oberste Priorität war es, den Schlitten wieder fahrtüchtig zu bekommen. Die nächsten Beiden nahmen sich vor, die Weihnachtsbommel im Labor zu analysieren. Und drei andere wollten daraufhin den bommellosen Elf suchen gehen, der diese doch bestimmt schon vermisste. Nun waren nur noch Tjara, Thorin, Einar und Siridean übrig. Thorin und Einar befanden, dass es die perfekte Aufgabe für sie sei, die Schlitten- Elfen auszufragen, da sie eine umfassende Elfenkenntnis besaßen und sofort wussten, wenn jemand sie anlog. Dazu waren sie auch sehr beliebt und man konnte ihnen nichts ausschlagen. Zusammen mit Tjara machte Siridean sich auf die Suche nach der mysteriösen Person, welche er letzte Nacht gesehen hatte. Das konnte einfach kein Zufall sein. Die Ersten, welche er zu befragen gedachte, waren zufälliger Weise Tristian und Arun, die sich gestern schon früh auf ihre Zimmer zurückzogen und auch diesen Tag darin verbrachten, weil sie sich etwas unpässlich gefühlt hatten. Ob etwas an ihrer Geschichte dran war, würde sich nun erweisen. Wie viel zu tun war, staunte Siridean. So jedenfalls hatte er sich den Tag des heiligen Nikolaus nicht vorgestellt. Morgen wollten sie ihre errungenen Erkenntnisse zusammentragen, doch bis dahin war noch viel zu machen.

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