8. Dezember - Wie eine Weihnachtselfe geboren wird

Christa schrieb und schrieb die ganze Nacht. Sie schrieb über ihre Elfenfamilie in der Weihnachtsstadt und darüber, wie ein neuer Weihnachtself geboren wird. Immer dann, wenn ein Kind zum ersten Mal sagt "Ich glaube an den Weihnachtsmann!", erblickt eine Elfe das Licht der Welt. Dann schwebt eine kleine Schneeflocke aus den Wolken und wird dicker und dicker, größer und größer bis sie so groß wie ein kleines Elfenkind ist. Die Liebe, mit der das Kind an den Weihnachtsmann denkt, haucht der Elfe dann ihr Leben ein. So hat jede Elfe ihr "eigenes" Kind, dem sie ihr Leben verdankt.

Als sie endlich fertig war, ist es draußen schon wieder hell und ein neuer Tag in der Schule wartet auf Christa. Erschöpft und sehr zufrieden ging sie mit Emilia und Taylor in die Schule. Dort angekommen reichte Chrtista gleich ihre Geschichte für den Wettbewerb ein. Danach ging es weiter mit Mathe. Was für merkwürdige Unterrichtsfächer die Menschen doch hatten. Christa hatte bislang hauptsächlich Erdkunde, Elfenkunde, Weihnachts- und Wichtelunterricht und Werken gehabt. Aber gut, sicher war auch Mathe für irgendetwas nützlich.

Einige Tage vor Heilig Abend wird es in der Schule eine Weihnachtsnacht geben, in der alle Schüler in der Schule übernachten und die eingereichten Geschichten vorgelesen werden. Christa freut sich schon sehr auf diese Nacht, die Späße und das Getuschel in der Dunkelheit. Aber natürlich hoffte sie auch, etwas über ihre Rückkehrmöglichkeiten zu erfahren. Wenn Sie doch nur besser in der Schule aufgepasst hätte.

Bis zum Abend in der Schule wollte sie sich nun um die Eltern von Emilia und Taylor kümmern. Sie hoffte so sehr, ihnen Weihnachten wieder näher zu bringen.

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