Eine fortlaufende Weihnachtsgeschichte

Hilf uns, die Geschichte zu vervollständigen!

Er konnte sich wahrhaft nicht entsinnen, in welchem Jahrzehnt es geschehen war, dass die Schneetänzer an einer autonomen, von Magie angetriebenen Maschine gewerkelt haben. Die Zeit lag schon mehrere Säkula zurück, bei den Beginnen des exponentiellen Bevölkerungswachstums. Aus eben jenen Gründen wurde dringend zusätzliches Spielzeug gebraucht, welches wiederum Magie benötigte. So entstand daraus ein Großprojekt, das in den kommenden Jahren dringend gelöst und beendet werden musste – ansonsten hätten die kleinen Wesen halbe Nächte durcharbeiten und ihre Arbeitsgeschwindigkeit erhöhen müssen. Und das konnte er ihnen nicht zumuten. Nun traf es sich leider, dass die Magie der Schneetänzer zur Neige ging, da diese nicht nur den Sack des Weihnachtsmannes mit Energie speiste, sondern auch einen Teil der magischen Schutzkuppel über der Elfenstadt sowie deren Lichter, weil diese nicht mit Strom versorgt werden konnte. Und so häuften sich ihrer Tätigkeitsgebiete an, bis nicht mehr viel Magie zum Nutzen übrig geblieben war.

 

Write comment (0 Comments)

Mühsam versuchten die Elfen und Nanuq sich wieder aufzurappeln. Was war da eben geschehen? Einen Kraftstoß von diesem Ausmaß konnte selbst ein normal magisches Wesen nicht ausüben. Wie war Nikolaus über Nacht zu so einer Macht gekommen? Das Ausmaß an Kraft, die in dem Kraftstoß gelegen hatte, erinnerte eher an einen Grinch, als an einen Weihnachtsmann oder Schneetänzer. Aber wie und wann konnte er einem Grinch begegnet sein? Etwa in der letzten Nacht? Trotzdem war es mehr als merkwürdig, dass Nick plötzlich über so viel destruktive Magie verfügte. Um über die Kräfte eines Grinchs zu verfügen, musste man selbst ein Weihnachtshasser sein. Nur dann standen einem Grinch Tür und Tor zu einer Seele offen.

Write comment (0 Comments)

Der Mond stand bereits seit einigen Stunden über den Bäumen, Fledermäuse waren mittlerweile aktiv, auf Beutejagd unterwegs, und der Wind jagte durch das Gesträuch und erzeugte ein hohles Pfeifen, ließ die Fenster des kleinen Holzhauses wackeln, in dem rege ein gold-rot glänzendes Feuer tanzte, ohne müde zu werden, wodurch die schlafende Person in der eisigen Nacht warm gehalten wurde. Dennoch lag diese nicht friedlich schlafend auf dem ältlichen Bett, sondern warf sich hin und her, zerwühlte das Bettlaken und bäumte sich nach Luft schnappend auf. Wer ihm zu diesem Augenblick an die Stirn fassen würde, hätte sie entsetzt wieder weggezogen und die leicht angebrannten Finger gepustet. Je wärmer das Feuer zu werden schien, desto höher stieg auch seine Körpertemperatur – ein flammender Kopf-an-Kopf-Kampf, den er manch einmal für sich zu entscheiden schien.

Write comment (0 Comments)

Kaum hatten Fiona und Tavie wieder festen Boden unter den Füßen, duckten sie sich in die Büsche und blickten sich um. Irgendetwas war anders, als es sein sollte! War da eine Präsenz - eine sehr vertraute noch dazu - die da nicht sein sollte? Oder vielleicht doch? Sie waren Nick seit 15 Jahren auf der Spur. Was konnte sich alles in dieser Zeit ändern. Selbst wenn es nur ein Wimpernschlag im Leben eines Elfen war, konnten die Dinge sich doch komplett geändert haben. Offenbar waren auch andere Elfen auf seiner Spur - Schneetänzer! Diese Tatsache war beruhigend und beängstigend zugleich.

Write comment (0 Comments)