Eine fortlaufende Weihnachtsgeschichte

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Vollkommen ruhig vor der Wand stehend, die Augen geschlossen, die Arme erhoben, streckte er seine magischen Fühlarme nach einer Schwachstelle in dieser von Bannzaubern durchwirkten Barriere aus. So konzentriert, wie er dastand, hätte er ebenso gut versteinert sein können; keinerlei Regungen ließ er sich anmerken. Und je länger er suchte, desto ungeduldiger wurde sein Bruder, dessen Nerven bereits zum Zerreißen gespannt waren, weshalb er auf und ab tigerte. Da er wusste, dass diese permanenten Ablenkungen den Weihnachtsmann störten, begab er sich nach einiger Zeit raus an die frische Luft. Befreit von der Düsternis und Enge begann er, wieder freier zu atmen und seine Gedanken klärten sich ein wenig. Es war bereits Jahrhunderte her, dass er diesen Ort das letzte Mal besucht hatte – und wie sie damals das Innere des Berges betreten konnten, war ihm nur noch schleierhaft bewusst. Doch es musste auch einen anderen Weg hinein geben; er musste sich nur erinnern… An eines der vielen Gespräche, die er mit ihr geführt hat.

 

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Langsam stieg die Panik in Kaylam, Shay und Fiona immer weiter an. Gerade war Tavie doch noch da gewesen. Sie hatte sich mit den anderen ins Gebüsch zurückgezogen, als das Schleifen begann, von dem sie nun wussten, dass es das Felsentor sein musste, durch dass der Grinch ein- und ausgegangen war. Aber Tavie war nie im Gebüsch angekommen - jedenfalls nicht, dass die drei Schneetänzer das gewusst hätten. Nach allen Seiten schauend und sich gegen den Felseingang absichernd liefen sie langsam wieder zu der Stelle zurück, von der aus sie den Rückzug angetreten hatten. Dabei waren sie sehr bemüht, Tavies Spuren nicht zu verwischen. Konzentriert und angespannt - so als würden sie von einem unsichtbaren Gegner beobachtet werden - sahen sie sich um. Tavies Spuren endeten vor dem Zwillingsbaum. Daran bestand kein Zweifel. Was aber war dann geschehen? Eine Spur von Magie lag nicht in der Luft. Tavie hatte sich also nicht in eine Schneeflocke verwandelt. Dennoch war sie nirgends zu sehen. So angestrengt sie sich auch umschauten - von Tavie keine Spur und obwohl Schneetänzer sehr aufmerksam und mit der Natur vertraut waren, übersahen sie doch den Spalt im Zwillingsbaum, der Tavie in die Tiefe hinabgezogen hatte. 

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Tausende von Jahren weilten sie nun schon auf dieser Erde - die Annea. Halbe Gottheiten, die als Mütter und Hüterinnen, als Bewahrerinnen und Verteidigerinnen der Magie von Bergen und Tälern, Flüssen, Seen und Meeren, Wäldern und Brachen, kurz von allem, was das Auge erblickte, ihren Dienst an der Erde versahen. Die Annea wurden angeführt von einem Oberhaupt, die das Leben aller Wesen auf dieser Erde beschützte und in ihren Bahnen lenkte. Somit konnten alle Annea Kraft und Magie aus diesen Wesen ziehen und der Erde zu Nutze machen. Auf diese Art hegten und pflegten sie die Erde bis zum heutigen Tag.

 

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Obschon der Zwillingsbaum den Eingang zu Höhle markierte, schien er keine besonderen Eigenschaften zu besitzen – abgesehen von einem kleinen Hohlraum unterschied er sich in keinster Weise von den ihm umgebenden Bäumen. Zumindest von Außen, denn wenn man sich die Mühe machte und durch das kleine Loch nahe am Boden zwängte, bemerkte man, dass der Innenraum anstatt aus einer hölzernen Maserung aus einer steinernen Schicht bestand, dessen Edelsteine und Mineralien jegliches Licht absorbieren zu schienen. Im Gegenzug strahlten die Steine jedoch ein dunkelblaues, irisierendes Licht aus, welches sich am Stamm brach und den ganzen Raum erfüllte.

 

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