Eine fortlaufende Weihnachtsgeschichte

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Dieses eine Glas am Ende des Abends war das zweite zu viel. Eindeutig. Und einmal mehr wurde ihm bewusst, dass die Zeit erbarmungslos war, nicht friedlich an dir vorbeizog. Man will es sich nie eingestehen, doch wenn man es nicht tat, erlebte man den nächsten Tag ohne Zweifel auf dem falschen Fuß. Er war nicht alt, aber auch nicht mehr der Jüngste. Und das ließ ihn dieser Morgen eindeutig spüren.

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Etwas unentschlossen griff Stellan zum Telefon. Er musste nun endlich Sabine anrufen! Zu viel hatte er ihr zu erzählen und es war nicht fair, sie so lange warten zu lassen. Wahrscheinlich hatte sie sich die Fingernägel bereits bis zu den Schultern abgeknabbert. Trotzdem fürchtete er sich ein bisschen vor ihrem Zorn, der durchaus berechtigt war. Er hatte es schließlich versprochen…

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Mit einem satten Schmatzer zog er den Reißverschluss zu und ließ das Sicherheitssystem einrasten. Obwohl sein Koffer so lukrativer erscheinen und die Sicherung potenzielle Diebe nicht davon abhalten würde, den Inhalt zu sichten, fühlte er sich so viel wohler. Es war nicht einmal so, dass er tatsächlich irgendwelche brisanten Waren mit sich herum trug - Die Gesichtsmasken waren bei Jack und Toni mit untergebracht. Doch ihm behagte der Gedanke nicht, dass Fremde, und wenn es nur kurz aus der Situation heraus war, in seinen Sachen wühlen könnten. Oder dass sein Reißverschluss hängen blieb, sodass sich der Inhalt auf den Boden ergießt.

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Als Stellan auf dem Sofa wieder erwachte, war es draußen bereits hell. Er musste die ganze Nacht geschlafen haben. Allerdings nicht besonders gut, wie er sich eingestehen musste. Wilde Träume hatten ihn geplagt und er war mehr als einmal aufgewacht. Aus der Küche hörte er Geräusche. Anna war also ebenfalls schon wach. Der Duft von frischem Kaffee lag in der Luft und so zog er seine Schuhe an und ging zu ihr herüber. Der Tisch war bereits gedeckt und ohne Worte setzten sie sich und begannen mit dem Frühstück. Anna, die ebenfalls nicht gut geschlafen hatte, standen die Eindrücke des gestrigen Gesprächs noch deutlich ins Gesicht geschrieben.

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