Eine fortlaufende Weihnachtsgeschichte

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Träumte er, oder sah er schon wieder in die dunklen Augen, von denen er annahm, dass sie mit dem Verschwinden von Nanuq zu tun hatten? Und hatte sein Hund nicht gerade erst aus der Richtung, in der er jetzt die Frau sah, gebellt und nach ihm gerufen? Doch Nanuq war nirgends zu sehen. So viele Menschen waren um diese Tageszeit noch nicht auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs, so dass er sie eigentlich hätte sehen müssen. Aber da war einfach nichts!

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Stirnrunzelnd und besorgt blickte er auf den aufgebrochenen Brief, den er in den frühen Morgenstunden erhalten hatte und der ihn seitdem nicht mehr los ließ. Für den Fall, dass er sich recht entsann - und sein Gedächtnis trog ihn trotz all der Jahre auf seinem Buckel nicht - wurde das Jahr 1557 geschrieben, als der letzte Elf sich zur Weihnachtszeit krank gemeldet hatte - und damals grassierte wirklich eine abscheuliche Krankheit in der Zauberwelt, die viele magische Wesen dahinraffte.

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Endlich war es weit genug nach Mitternacht, um von einem neuen Morgen zu sprechen. Die Nacht war so entsetzlich kalt gewesen ohne Nanuq, dass er mehrmals einige Runden laufen musste, um sich wenigstens ein wenig warm zu halten. Aber auch in den Zeiten zwischen seinen Runden konnte er vor lauter Zittern kaum schlafen. Der Huskie mit seinem warmen, weichen Fell hatte sonst immer ganz nah bei ihm gelegen und warm gehalten. Aber bis jetzt war Nanuq nicht wieder aufgetaucht und er hatte keine Ahnung, wo sie abgeblieben sein könnte. In der Nacht war er mehrmals bei H2.1 gewesen und hatte im Hauseingang und im Hinterhof leise nach ihr gerufen. Aber sie hatte sich nicht blicken lassen und langsam schwante ihm, dass der Eindruck, dass etwas gewaltig schief lief, vielleicht mit ihr zu tun hatte.

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Quer über den Domplatz verteilt, sind im Laufe der letzten Wochen mehrere Holzhäuschen aus dem Boden gesprossen und buhlen seitdem mit ihren strahlenden Lichterketten um jedermanns Aufmerksamkeit, ganz zu schweigen von den aromatischen Dünsten, die in der Luft hängen bleiben, und den Trotz-Minus-6-Dioptrin-auf-hundert-Meter-lesbar'en Schildern. Obwohl der Markt innerhalb der Woche bereits gut besucht war, tummelten sich heute, am 1. Advent, umso mehr Leute zwischen den Buden, tranken einen Glühwein hier und da zu viel, kauften dort eine Brezel und am anderen Stand wiederum ein Lebkuchen-Herz mit Zuckerguss-Glasur, welches sich die Leute Zuhause hinhängen und ablaufen lassen würden. Traurigerweise war containern verboten, doch auf der anderen Seite...

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