Eine fortlaufende Weihnachtsgeschichte

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Hatten sie sich das wirklich gut überlegt? Aber eigentlich blieb ihnen keine andere Wahl. Sicher, sie hätten ihren Ausflug in die Welt der Menschen auch später machen können. Aber beide Schneetänzer wurden schon seit vielen Wochen von Träumen heimgesucht, die ihnen gesagt hatten, dass es an der Zeit war, sich auf den Weg zu machen. Und dann, ganz plötzlich, erfuhren sie in ihren Träumen, dass nun der Zeitpunkt richtig war und die Sterne günstig standen. Was also hätten sie tun sollen, als sich unversehens auf den Weg zu machen? Die Träume hatten ihnen gezeigt, wohin sie zu gehen hatten und auch, wen sie dort treffen würden.

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Die Sonne ging langsam am Horizont unter und tauchte die Stadt in einen orange-roten Schein. Die Gassen wurden immer düsterer, auch in den Wohnstuben breitete sich langsam Dunkelheit aus, weshalb die beiden Schneetänzerinnen mit einem Fingerschnippen das Feuer im Kamin entzündeten und mehrere Kerzen gleichzeitig anbrannten, die das gesamte Zimmer erhellten und sich romantisch im Fensterglas spiegelten. 

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Nachdem Fiona außer Nick's Sicht war, griff sie in ihre Manteltasche und holte eine kleine pelzige Kugel hervor. Lachend hielt sie sie auf Augenhöhe und blickte das kleine, wütend knurrende Etwas an. "Du hast ihn wohl ganz schön lieb gewonnen, den verkommenen Ganoven!" Angriffslustig sprang Nanuq auf ihrer Hand hin und her und versuchte, Fiona in die Nase zu beißen. Aber die lachte nur noch mehr und in einer Seitenstraße, als keine Menschenseele zusah, ließ sie den Hund auf den Gehsteig gleiten. Mit einem Schnipps ihrer Finger wurde Nanuq wieder normal groß und attackierte Fiona. Die aber lachte nur und ging, ohne weiter auf Nanuq zu achten, weiter. Sie wusste ja, der Hund würde ihr folgen.

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Starke Schneegestöber wehen über die weiten weißen Landschaften, die Tiere verschanzen sich in ihren Unterkünften, selbst die Weihnachtselfen hielten sich nicht länger als nötig an der frischen Luft auf – es war wahrlich kein angenehmer Tag; vor lauter Schnee konnten die kleinen Wesen ihre Hände nicht vor den eigenen Augen erkennen, und selten flog eine Mütze durch die Luft, dicht gefolgt von einem gehetzten Weihnachtselfen. So unschön das Wetter auch war, dem Weihnachtsmann kam es gerade recht, der mit seinem engsten Beraterstab in einem entlegenen Keller hockte und eine Sitzung hielt.

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