Eine fortlaufende Weihnachtsgeschichte

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Ganz leise, aus weiter Ferne war das Hämmern der stählernen Werkzeuge aus den hölzernen Werkstätten der Elfen zu vernehmen; die Rentiere scharrten mit ihren Hufen, da sie es sich sehnlichst wünschten, bald in die Lüfte zu steigen und den Erdboden hinter sich zu lassen. Die Schneegestöber ließen nach wie vor nicht nach, gaben ihre pfeifende Melodie von sich, in welche die arbeitenden Elfen fröhlich einstimmten. Sie schlitterten immer schneller auf Weihnachten zu, der Endspurt wurde eingeleitet und es herrschte eine freudige, elektrisierende Stimmung vor. Denn der Weihnachtsmann hatte nur wenige darüber aufgeklärt, was vorgefallen war – ansonsten wurde Stillschweigen bewahrt.

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Es waren einige Tage vergangen, ehe dem ältlichen Herren auffiel, dass sein Auto nicht mehr an Ort und Stelle stand, sondern fröhlich durch die Weltgeschichte fuhr – freilich ohne ihn. Als er dies jedoch bemerkt hatte, lief er auf direktem Weg zur örtlichen Polizei-Behörde, die nach einem roten Oldtimer und seinem Nummernschild fahnden sollte. Da er nur so wenig Rente erhielt, traf ihn der Verlust wie einen Faustschlag. Und so füllt er wie mechanisch die Formulare aus, beantwortete Fragen und ging anschließend wie betäubt die gut besuchten Straßen entlang, die Weihnachtsstände ignorierend, zurück Nachhause.

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Meine Güte! War das ein Schlag, als der Kraftstoß die beiden Elfen traf! Nachdem Kaylam und Shay wieder zu Bewusstsein gekommen waren, rieben sie sich die Köpfe und Arme und schauten sich verwundert an. Damit hatten sie wahrlich nicht gerechnet. Diese Kraft, die in Nick steckte, war viel größer, als sie jemals vermutet hätten. Langsam stahl sich ein Lächeln auf ihre Gesichter und schließlich grinsten sie um die Wette und sahen sich triumphierend an. Viele Gerüchte hatten davon gesprochen, dass Nick's Mutter kein Mensch gewesen war und nun war fast klar, dass sie es nicht gewesen sein kann.

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Wie lange er nichts mehr gegessen geschweige denn getrunken hat, konnte er bei bestem Willen nicht sagen; selbst der Schlaf kam mit etwa vier Stunden in den letzten Tagen recht kurz, denn seine Gedanken kehrten immer wieder zu jener Nacht zurück, riefen zwanghaft ihr Gesicht vor sein inneres Auge. Unaufhörlich hallten ihre letzten Worte nach, hinterließen einen bitteren Beigeschmack und ließen jegliche zuvor geäußerten Aussagen nichts und nichtig werden: „Es wäre Zeit, ihn dem Weihnachtsmann vorzustellen….“ All die Jahre war es lediglich ein abgekartetes Spiel gewesen – sie hat ihn hintergangen, belogen, benutzt… Tavie – ein fremder Name, der ihm auf den Lippen lag. So fremd wie ihm deren Trägerin war; er kannte sie nicht. Nein. Stattdessen war er nicht mehr als eine Marionette gewesen, die sie nun weiter reichte, da sie sich selbst kaputt gespielt hatte..

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