Endlich war es soweit. Das Flugzeug wurde aufgerufen und die Freunde konnten an Board gehen. Dort hatten sie in der Mitte eine ganze Reihe für sich und konnten sich unterhalten, ohne andere Leute zu stören. Da das Flugzeug nicht ganz voll und der Himmel klar war, hatten sie die Hoffnung, aus einem der freien Fenster auf die Erde blicken zu können. Pünktlich hob das Flugzeug zu seinem 11,5 Stunden dauernden Flug ab. Nachdem sich die Kinder wieder abgurten durften, begannen sie über ihre Zeit nach der Landung zu reden. Auch wenn die Vorfreude auf die unbekannte Gegend groß war - die Ungewissheit stand allen ein wenig ins Gesicht geschrieben und langsam begannen sie Angst vor der eigenen Courage zu bekommen. Da immer noch Fenster frei waren, konnten sie nun auch einen Blick aus dem Fenster werfen. Mittlerweile führte sie der Flug entlang der bizarren Westküste Norwegens. Der Anblick waren atemberaubend und alle freuten sich, dass die Sicht so gut war. Zwei Stunden später flogen sie über der Barentsee in Richtung Spitzbergen, dass sie bald erreichen würden. Als der Flieger über dem Nordpolarmeer war, schliefen alle Fünf schon wieder, weil die Nacht im Flughafen sehr anstrengend gewesen war und alle nur eine Mütze Schlaf abbekommen hatten. Den Überflug des Pols hätten sie fast verschlafen. Aber Eric war wach und hat alle aus dem Schlag gerüttelt. Im Flugzeug lief ein Countdown über die Lautsprecher bis zur Überquerung des Pols, den sie alle mit zählten und sich dann in die Arme fielen. Es war das erste Mal seit Tagen, dass sie wieder richtig ausgelassen und fröhlich waren. Lange würde der Flug nicht mehr dauern und dann hieß es "durchhalten bis zum Weihnachtsmann". Als sie die Realität wieder einholte, saßen sie alle still auf ihren Sitzen. Das würde ein riesiges Abenteuer werden.    

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