Eine fortlaufende Weihnachtsgeschichte

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Die Dunkelheit war längst über den Himmel gekrochen, nur durchbrochen vom Funkeln der Sterne, die einem dank des nahezu wolkenfreien Himmels entgegen lächelten. Die Weihnachtsstadt war hell erleuchtet und spiegelte sich in den frisch gewienerten Kufen des Schlittens, vor welchem bereits die begeisterten und unruhig wartenden Rentiere gespannt waren. Unruhig scharrten sie mit ihren Hufen und hofften darauf, dass die Prozession an Elfen endlich mit dem Weihnachtssack auftauchen würde, damit sie sich gen Himmel erheben konnten. Glücklicherweise sammelten sich bereits die ersten Elfen vor den Toren, eine breite Gasse bildend und freudig erregt. Bis zur allerletzten Sekunde haben sie hart geschuftet, um alle Geschenke fertig zu bekommen, weshalb sie nun vollkommen erschöpft waren. Doch es durchströmte sie unbändige Freude und Glückseligkeit, als die 24 Elfen mit dem riesigen Weihnachtssack auf den Schultern die Pforte überschritten und gemessenen Schrittes auf den Schlitten zuliefen. Ihnen folgte der Weihnachtsmann auf den Fuß. Und mit ihm der unsichere Nikolaus, welcher sich stets einen Fuß hinter ihm hielt.

 

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Nachdem der Weihnachtsmann gegangen war, setzte sich Nick an das einzige Fenster des Zimmers, blickte hinaus und sah verwundert eine Weile dem emsigen Treiben der Elfen zu. Die Weihnachtsstadt war verschneit und bunt zugleich. Die fleißigen kleinen Wichte liefen eiligen Schrittes hin und her und für Nick ergab sich kein zusammenhängendes Bild. Was hatte er hier nur verloren? Wie waren sie nur auf die Idee gekommen, ausgerechnet ihn zum Anführer der Schneetänzer zu machen und was - verdammt nochmal - waren Schneetänzer überhaupt? Waren die übergeschnappt oder war am Ende er es? Das konnte doch alles nicht wahr sein! Wie hatte er sich nur in so eine missliche Lage bringen können? Weihnachtsstadt? Weihnachtsmann? Schneetänzer? Nicht mit ihm!

 

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Er befand sich in einem Stadium zwischen Bewusstsein und Ohnmacht, im Nebel gefangen, dem er zeitweise fast zu entkommen schien, ehe er wieder vollends hineindriftete, Erstarrt in einem Dämmerzustand; wie lange er sich bereits darin befand, konnte er bei aller Liebe nicht sagen. Vielleicht waren es gar Tage und Wochen oder nur Minuten und Stunden; er fühlte sich zeitlos. Abgesehen von Stimmen, die manchmal aus weiter Ferne zu hallen schienen, unterbrach nichts die andauernde Stille, welche sich leicht auf Ohren und Lider niederließ. Er nahm sich als körperlose Hülle war, die auf Watte zu schweben schien. Eine angenehme Leere erfüllt ihn, ließ ihn vergessen, dass er vor kurzem in eben solch einer Scheinwelt gefangen gehalten worden war, doch nach einiger Zeit begann er, unruhig zu werden und er versuchte, aus den Dunstschwaden in seine Welt zu entkommen. An dem Punkt geschah es nun, dass er sich seinem Körper plötzlich wieder gewahr wurde und ein schimmernder Funken vor ihm erschien, um den Weg zu weisen.

 

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Der Kristall, den der Grinch verbissen in seiner Hand gehalten hatte, war zerbrochen in tausend Splitter. Einer Explosion gleich war er in alle Richtungen geflogen, hatte Gestein und Fleisch durchschlagen und dabei seine ganze Macht eingebüßt. Benommen und teilweise schwer verletzt tasteten der Bruder des Weihnachtsmanns und Nikolaus nach ihren Gesichtern und Körpern. Der Schaden, den der Kristall angerichtet hatte, war beträchtlich.

 

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