Eine fortlaufende Weihnachtsgeschichte

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Sie kamen gerade zu zweit wütend die Treppe heraufgestapft und schleiften ihre Koffer hinter sich her - Michael hingegen war unten geblieben, um den Abschleppdienst zu rufen - als eines von Joel's Telefonen klingelte. Durch die plötzliche Ankunft seiner Kameraden überrascht, verpasste er den Anruf. Auch die darauf folgenden gingen ins Leere, da Lorentz ihm verbissen erklärte, wie ein Marder ihre Pläne fürs erste vereitelte. Er wollte auch nicht den anderen Wagen nehmen, da dieser erst vor kurzem geblitzt wurde. Er wollte so unbemerkt wie möglich durch Deutschland reisen. Das bedeutet für sie also fürs erste Warten.

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Anna saß immer noch träumend und sinnierend neben ihrem Kätzchen auf dem Boden, streichelte hin und wieder gedankenverloren das seidige Fell und hatte die Zeit völlig vergessen. Draußen wurde es langsam dunkel, als es plötzlich an der Tür klingelte. Mit einem heftigen Ruck fuhr Anna zusammen und sah sich erst mal um. Es war Abend geworden! Hatte sie wirklich so lange hier gesessen? Etwas ungelenk und steif stand sie vom Boden auf. Stellan war zurück. Das war gut. Nun konnte sie endlich hören, was er heute im Untergrund in Erfahrung gebracht hatte. „Über ihren Enkel“, dachte sie stockend. Irgendwie hörte sich das immer noch seltsam an. Ein Enkel? Sie? Dabei hatte sie noch nicht mal wirklich eine Tochter…

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Seit Stellan das Haus verlassen hatte, war es sehr ruhig bei Anna – zu ruhig für ihren Geschmack. Wie schnell man sich doch wieder daran gewöhnen kann, Gesellschaft zu haben und sein Gedanken austauschen zu können. Anna vermisste Stellan schon jetzt. Dabei wusste sie, wohin und mit welchem Ziel er gegangen war. Die vergangenen Tage erschienen ihr fast wie ein Traum. Belustigt über sich selbst lächelte sie, als sie daran dachte, dass sie ihn noch vor ein paar Tagen für einen dreisten Einbrecher gehalten hatte. Dreist war er gewesen – kein Zweifel – und ein Einbrecher, um genau zu sein, auch. Er war in ihr Leben eingebrochen, hatte sich darin breit gemacht und war nun nicht mehr daraus weg zu denken.

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