Nachdem die Kinder aufgestanden waren und zum Frühstück Kakao mit Keksen hatten, gingen sie wieder in ihre Zimmer um ihre Sachen zusammen zu packen und um rechtzeitig für die Abreise bereit zu stehen. Sie waren schon ganz gespannt, auf welche Weise sie mit dem Weihnachtsmann reisen würden. Das würde sehr spannend werden.

Gegen Mittag kam Keena, um die fünf Freunde abzuholen. Sie steuerte gleich auf den Platz vor den kleinen Häusern zu und dort stand - das konnte doch nicht wahr sein - der Schlitten vom Weihnachtsmann, bepackt mit tausenden Geschenken und einem strahlend fröhlichen Weihnachtsmann, der bereits auf die Kinder wartete. Vor den Schlitten waren acht Rentiere gespannt, die vor Aufregung mit den Hufen scharrten und nur so darauf brannten, endlich losfliegen zu können. So schnell es ging, packten die Kinder ihre Rücksäcke zwischen die Geschenke und setzten sich auf die noch freien Plätzche. Kaum saßen sie, ging die Fahrt auch schon los. Einmal um den Platz mit dem Weihnachtsbaum und dann heraus zum Tor und ab in den Himmel. Die Kinder kamen aus dem Staunen garnicht wieder heraus. Aus dem Flugzeug hatte der Nordpol schon sehr schön ausgesehen. Aber nun war er noch tausend mal schöner und von hoch oben leuchtete immer noch die Weihnachtsstadt. Dann entfernten sie sich immer schneller und immer höher und kurz darauf landeten sie auf einer Wiese in der Nähe von Auenberg, stiegen aus und verabschiedeten sich herzlich vom Weihnachtsmann. Auf dem Weg nach Hause wollten sie noch ganz schnell auf dem Weihnachtsmarkt vorbei gehen und eine Bratwurst essen. Kakao und Keks waren zwar lecker, aber was zuviel war, war zuviel.

Auf dem Weihnachtsmarkt angekommen holten sich alle schnell eine Wurst. Eric, der in seinen Hosentaschen nach Kleingeld kramte, holte dabei einen Zettel hervor. Das Los! Jetzt fiel den Kindern auch wie Schuppen von den Augen, was sie noch vor der Abreise machen wollten, aber nicht mehr geschafft haben: das Los einlösen. Wie nach einem Startschuss stürmten die Kinder los in Richtung Losbude und reichten ihr Los ein. Wenn sie recht hatten, würden sie jetzt wohl gleich den Hauptgewinn gewinnen und wirklich. Die Glocke klingelte laut und hell und der Losverkäufer verkündete den Hauptgewinn der Kinder. Die Freude der Kinder war riesig und alle lagen sich in den Armen.

Der Gewinn war so groß, dass sie gleich erstmal die Direktorin der Schule baten, dass Geld in Empfang zu nehmen und gleich für die Renovierung der Schule zu behalten. Die Direktorin und die anderen Lehrer waren unglaublich glücklich über diese Fügung und feierten mit den Kindern - mit Kakao und Keksen - die Rettung der Schule. Anschließend gingen die Kinder alle Hause. Ihre Eltern waren froh, dass die Kinder wieder wohlbehalten zu Hause angekommen waren und diesmal konnten die Kinder auch erzählen, bei wem sie gewesen sind.

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