Früh am Morgen verabschiedeten sich die Elfen voneinander. Tristian und Arun versprachen Einar ganz fest, bald wieder mit Proviant und Hilfe zur Stelle zu sein und ihn aus seinem Gefängnis zu befreien. Dann trennten sie sich schweren Herzens voneinander und Tristian und Arun kletterten den Mondberg wieder nach unten und stampften durch dichten Schnee hinaus aus dem Wald. Gegen Mittag waren sie wieder zurück in der Weihnachtsstadt, in der sie misstrauisch empfangen wurden. Tjara und Siridean waren zwischenzeitlich aus der Ohnmacht erwacht und hatten den Elfen und dem Weihnachtsmann erzählt, dass Einar gekidnappt und daraufhin Tristian und Arun verschwunden sind. Alle hatten angenommen, dass Tristian und Arun in die Verschleppung von Einar involviert waren und nun war es schwer für die beiden, dem Misstrauen zu begegnen.

Tristian und Arun funkelten die Elfen böse an, gingen dann aber mit Siridean in die Polizeistation um zu klären, wo sie die letzte Nacht und gestern abgeblieben waren. Ohne sich viel Hoffnung zu machen, dass Siridean ihnen glauben würde, erzählten sie ihm die ganze Geschichte und als sie endeten, hatten sie Siridean auf ihrer Seite. Nun konnte endlich die Rettungsaktion für Einar losgehen. Als erstes sollten einige Elfen zurück zum Mondberg gehen und Einar etwas zu Essen bringen. Sie hofften, dass die Barriere nur für Elfen, nicht aber für Lebensmittel aufgestellt war. Aber nun stand Siridean vor einem neuen Problem. Was hatte es mit dem dunklen Schatten auf sich? Aber hatte er aus den Augenwinkeln nicht auch nur einen Schatten gesehen? Konnte es tatsächlich sein? Nun ja, er würde die Augen offen halten und sich mit den anderen Polizei-Elfen beraten. Tristian und Arun wurden erstmal entlassen und gingen sofort auf ihre Zimmer. Dort angekommen, setzte sich Tristian sofort an sein Buch, in dem er seit einigen Tagen las und suchte weitere Informationen nach dem schwarzen Schatten. Noch hatte er nicht viel in Erfahrung bringen können. Aber zumindest kannte das Buch den Schatten und so würde er auch bald herausfinden können, wie er Einar und die Werkbänke befreien konnte. Und dann war da ja auch noch der Mantel des Weihnachtsmanns, der ebenfalls fehlte. In der Zwischenzeit hatten die Elfen improvisiert und begonnen, Tische in die Werkstatt zu räumen. So konnten sie bis zum Eintreffen der Werkbänke doch noch Spielzeug herstellen und den Plan schaffen. Die Sache mit dem Weihnachtsmantel war da schon ein bisschen schlimmer. Ohne den Mantel würde der Weihnachtsmann seine Magie verlieren, altern und konnte am Weihnachtsabend nicht fliegen. Dieses Problem musste also dringend gelöst werden. Sonst würde Weihnachten dieses Jahr ausfallen.

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