24. Dezember Weihnachtsfeier und Rückkehr

 

Ganz früh am morgen, noch vor die Eltern wach waren, standen die Kinder auf um den Weihnachtsbaum von dem Bauern abzuholen. Schnell zogen sie sich an und gingen los. Eine knappe halbe Stunde später waren sie schon angekommen und luden die schöne Tanne auf ihre Folie auf. Nach einer weiteren knappen halben Stunde waren sie wieder daheim und stellten glücklich fest, dass ihre Eltern noch schliefen. Emilia und Christa rannten flink auf den Dachboden um den Baumschmuck runter zu holen, und Taylor und Kaylie stellten währenddessen den Baum auf. Mit schönsten Weihnachtskugeln schmückten sie den Weihnachtsbaum, Lametta durfte natürlich nicht fehlen genau wie die Kerzen. Als sie den Baum fertig geschmückt hatten, staunten sie nicht schlecht, denn er sah wirklich nicht schlecht aus. Taylor und Emilia rannten in das Zimmer ihrer Eltern um sie zu wecken, und um den wunderschönen Weihnachtsbaum zu zeigen. Die Eltern staunten auch nicht schlecht, als sie ihn sahen. Gemeinsam gingen sie dann erst einmal frühstücken, denn sie hatten großen Hunger. 

Der Tag verging rasend schnell und und schon war es Abends. Die Eltern waren den ganzen Tag gut gelaunt und kicherten viel. Warum sie das taten, hatten Emilia, Taylor, Kaylie und Christa immer noch nicht raus gefunden. Das komischste war aber, dass sie 17:30 Uhr in ihr Zimmer gehen sollten und sich beschäftigen sollten bis die Eltern zum essen rufen würden. Das machten sie nämlich nie. Als es 17:45 Uhr war, wurden sie ins Wohnzimmer gerufen. Nachdem sie dort angekommen waren, machten sie große Augen denn unter dem Baum standen 3 große Schlitten, ein Hundebettchen für Kaylie und noch ein paar handbemalte Puppen, Autos und viel mehr Sachen, die Christa nur zu gut kannte. Eine einzelne Träne rann ihr die Wange runter. "Christa, an dem Schlitten hier steht dein Name dran! Ach und hier ist sogar ein Brief für dich!", holte Taylor, Christa aus ihren Gedanken wieder heraus. Sie stürzte sich förmlich auf Taylor und riss ihm den Brief aus der Hand. Schnell machte sie ihn auf und faltete den Brief auseinander. Er war vom Weihnachtsmann! 

 

"Liebe Christa,

komm bitte mit dem Schlitten zurück in die Weihnachtsstadt, Rudolph wartet schon im nächst- gelegenen Wald auf dich! 

Du warst so mutig. Herzlichen Glückwunsch, du hast es geschafft! Du hast der Familie den Weihnachtsglauben zurück gebracht und vielen Familien ein schönes Weihnachtsfest beschert durch dein tolles Theaterstück. 

Ja, ich habe es gesehen Christa, und sag Kaylie das sie gerne bei Taylor und Emilia bleiben kann. Sie und das Rentier im Wald hab ich dir geschickt, aber du warst so stur und bist weiter gelaufen.

Jetzt beeil dich bitte,ich hab noch eine Überraschung für dich,

                                      weihnachtliche Grüße der Weihnachtsmann (:"

 

Freudentränen stahlen sich über ihr Gesicht und sie sprang vor Freude auf und ab. Immer wieder sagte sie "Ich kann wieder zurück!". Emilia, Taylor, Kaylie und die Eltern freuten sich natürlich darüber aber sie waren auch sehr traurig darüber.

 

Eine Stunde später im Wald

Sie ließen ihren Tränen freien lauf und erwürgten sich fast, da sie sich so doll umarmten. In diesem einen Monat hatte Christa tolle neue Freunde gefunden und wollte sie nur schweren Herzens gehen lassen, aber es war jetzt Zeit auf Wiedersehen zu sagen, denn Rudolph hatte nicht ewig Zeit. Mit einer letzten Umarmung  und dem Versprechen sie mal wieder zu besuchen, stieg Christa in den Schlitten ein und Rudolph rannte los. Er wurde immer schneller und schneller. Christa musste schon aufpassen, dass sie ihre Mütze nicht verlor. Nach fast 10 Minuten waren sie wieder da. Christa konnte schon die Weihnachtswerkstadt sehen und ein paar Meter davon entfernt standen Kimball, die restlichen Rentiere und... der Weihnachtsmann! Langsam kam Rudolph zum stehen. Christa stieg mit zitternden Knien aus und lief auf sie zu. Sie wurde mit den Sätzen, "Da bist du ja endlich!", "Wir hätten dich echt gut gebrauchen können!" oder "Endlich bist du daheim!", begrüßt. Sie konnte nur ein leises "Hallo.", erwidern. Der Weihnachtsmann fragte Christa nach ein paar Sekunden des Schweigens ob sie denn die Geschichte von der Weihnachtselfe Maya kenne. "Natürlich wusste er die Antwort, er hatte doch das Theaterstück gesehen oder nicht?", dachte Christa sich. Oder wollte er sie bloß auf den Arm nehmen? "Natürlich." antwortete sie ihm dann misstrauisch. Ein leichtes Lächeln bildete sich auf seinem Gesicht, dass dann zu einem breiten Grinsen wurde. "Großartig! Dann hab ich noch eine klitzekleine Frage an dich, willst du denn dieses Jahr mit mir die restlich Geschenke austeilen?", fragte er Christa., Sie machte noch größere Augen als vorher, wenn das geht. "Er veralbert mich bestimmt!", dachte sie wieder. Aber er sah nicht nach Spaßen zumute aus und setzte sich in seinen Schlitten. "Kommst du endlich?", fragte er sie lachend. Sie flitzte in den großen Schlitten und sagte mehrmals "Dankee!".

 

Zusammen stiegen sie in den mit Sternen übersätem Himmel und sangen "Merry Christmas", "Oh Tannenbaum" und viele weitere Lieder. -Ende

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