21. Dezember - Die Aufführung

Kurz nachdem es dunkel geworden ist, saßen alle Eltern in der Scheune der alten Leute auf dem Stroh und schauten erwartungsvoll auf den freien Platz, der sich davor auftat. Die Kinder, hinter einer großen, alten Decke, die als Vorhand diente, verborgen, hatten alle fürchterliches Lampenfieber. Aber da erschien auch schon der Gong und der Vorhang wurde zur Seite gezogen.

Fortan bemalten die Kinder Puppengesichter, bauten Vorrichtungen und scherzten mit dem Weihnachtsmann. Als gegen Ende Maya-Christa mit dem Weihnachtsmann Geschenke verteilte, waren alle Eltern sehr ergriffen und besonders die Eltern von Emilia und Taylor ging die Geschichte sehr nah. Sie kannten die Geschichte ja von der Oma und fühlten sich ihr und der Zeit, als sie noch da war, wieder sehr nahe. Als Maya-Christa und der Weihnachtsmann zum Schluss mit lautem Knall - der alte Bauer hatten einen dicken Stein gegen das Scheunentor geklopft - wieder in der Weihnachtsstadt landeten, hatten die eltern von Emilia und Taylor Tränen in den Augen. Alle Eltern und die alten Leute applaudierten lange und freuten sich über die gelungene Überraschung. Emilia und Taylor liefen zu ihren Eltern und umarmten sie. Die Eltern waren sehr ergriffen und drücken ihre Kinder immer wieder an sich. Christa hatte so ein Gefühl, dass Weihnachten dieses Jahr doch nicht ausfallen würde...

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