14. Dezember - Snowie der Schneemann

 

Ein weiterer Tag im Menschenhaus war angebrochen und Christa stieg fröhlich aus ihrem Bett. Und das hieß für die drei, auf in die Schule! Sie stiegen wie jeden Morgen in den Bus ein, natürlich nicht ohne Kaylie noch einen schönen Tag gewünscht zu haben. Christa setzte sich neben Taylor. Sie war schon ganz gespannt darauf, was die Lehrerin dazu sagen wird, ob sie denn in der Turnhalle proben könnten. Total aufgeregt betrat sie die Klasse mit den anderen Schülern. Sie beschlossen die Lehrerin in der Pause zu fragen, da sie da immer bessere Laune hatte. Nachdem die ersten beiden Stunden Kunst vorbei waren, gingen sie vor zur Lehrerin. Sie fragten ganz lieb ob sie denn heute dort proben könnten. Zu ihrem bedauern war die Turnhalle heute schon besetzt. "Aber morgen ist sie frei und ihr könnt dann gerne drin proben!", erzählte sie weiter. Auf einen Tag mehr oder weniger warten, kommt es jetzt auch nicht an, dachte sie und ging zufrieden auf die Hofpause. Nachdem sie die, für sie ziemlich freudige, Nachricht ihren Freunden erzählt hatte, war die Hofpause auch schon wieder vorbei. Nach der Schule klärten sie noch die restlichen Sachen für morgen und gingen schließlich nach Hause. Dort angekommen empfing die drei eine schwanzwedelnde Kaylie. Als sie alle mit den Hausaufgaben fertig waren gingen sie raus um einen Schneemann zu bauen. Aber diesmal nicht irgend einen kleinen sondern einen riesigen! Einen Kopf größer als sie selbst sollte er werden. Sie rollten die Kugeln stundenlang umher sodass riesige Kugeln entstanden. Sie holten rasch Kohle aus dem Keller, Topf und Möhre aus der Küche und einen Schal aus Emilias Zimmer. Sie machten noch zu fünft ein Bild, inklusive dem Schneemann den sie übrigens Snowie genannt hatten und gingen dann rein ins Haus. Sie setzten sich mit einer heißen Schokolade vor den Kamin und erzählten sich alles mögliche aus ihrer Kindheit. Emilia und Taylor erzählten, wie sie jedes Jahr den Weihnachtsstern zu Heiligabend auf den Baum gesetzt hatten oder wie sie allesamt Schlitten fahren gegangen sind. Und da fiel Christa auf einmal ein, dass sie noch keinen Weihnachtsbaum hatten! Nachdem sie den dreien das mitgeteilt hatten, schmiedeten sie Pläne wie sie einen besorgen könnten ohne das die Eltern es bemerken würden. Sie beschlossen es morgen weiter zu planen denn heute waren sie zu müde dafür und gingen schließlich ins Bett.

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