10. Dezember -  Ein großer Schreck

 

Schon vor dem piepen des Monsters namens Wecke,r wie Christa erfahren hatte, wurde sie wach. Sie schlürfte flink, aber noch ziemlich müde ins Bad, nur um dann festzustellen, dass der Schlüssel zur Werkstadt verschwunden war. Er baumelte nicht mehr an ihrem langen, dünnen Hals herunter. Die Panik erfasste sie mit einem Schlag. Christa kniff sich in den Arm in der Hoffnung, daas es nur ein schlechter Traum sei. Doch nichts passierte. Als sie das realisierte, flog sie förmlich zurück in ihr Zimmer um nachzuschauen ob der Schlüssel in ihrem Bett liegen geblieben ist. Aber so war es nicht, der Schlüssel war verschwunden. Sie sprintete zurück ins Bad um sich dort anzuziehen. Immer noch von Panik erfüllt, durchwühlte sie ihre Schultasche, ihre Jackentasche und schließlich die Anziehsachen von gestern. Aber der Schlüssel blieb verschwunden. "Denk nach Christa, denk nach!", murmelte sie ständig vor sich hin. Gestern Abend hatte sie ihn noch, bestimmt! Ob er wohl gestohlen wurde, fragte sie sich. Aber nein, dass konnte doch nicht sein, niemand hatte ihr Zimmer betreten oder verlassen außer ihr selbst. Aber richtig konzentrieren konnte sie sich frühs am Morgen noch nie, dass war schon lange eine kleine Schwäche von ihr. Da half nur eins! Backen! Sie müsste dringend Weihnachtsplätzchen backen, danach konnte sie sich immer besser konzentrieren. Also schlich sie zum Schrank mit den Backzutaten. Im Kopf malte Christa sich schon alle möglichen Rezepte aus, von Vanillekipferln bis hin zu Zimtsternen. Aber sie wurde schon wieder enttäuscht, es war alles leer bis auf eine halbe Packung Mehl. Das hieß also für Christa einkaufen.

Schnell nahm sie sich 20 Euro und ging zum Einkaufsladen um die Ecke. Es war ein gemütlicher, kleiner Laden mit viel Weihnachtsdeko und einem kleinem Weihnachtsbaum am Eingang.  Genau sowas ließ Christas Herz immer doppelt so schnell schlagen. Sie schnappte sich einen Einkaufswagen und brauste nur so durch die Gänge bis sie alles beisammen hatte. Nachdem sie bezahlt hatte lief sie zurück nach Hause. Es war ziemlich still im Haus wie Christa feststellte. Sie lief in die Küche um den Einkauf abzustellen und fand einen, in schnörkeliger Schrift geschriebenen, Zettel von Taylor. Darauf stand, dass sie sich große Sorgen machten, weil sie nicht mehr da war und keinen Zettel hinterlassen hatte! Sie sind derweil in die Schule gegangen und wollten Christa gleich noch für das heutige Fehlen entschuldigen. Nachdem das geklärt war, begann sie zu backen an und nach ein paar Stunden war sie schließlich fertig. Mittlerweile hatte sich Kaylie zu Christa gesellt und verspeiste massenhaft Plätzchen mit ihr zusammen. Nachdem Emilia und Taylor aus der Schule zurück kamen, machten sie noch ein paar Schneeballschlachten, der Schlüssel war schon längst vergessen. Als Christa dann abends schließlich wieder im Bett lag, fiel es ihr wie ein Schlag ins Gesicht wieder ein! Der Schlüssel verschwindet nach ein paar Tagen wieder zurück an den Haken im Büro von Kimball, wenn er verschwunden ist!! Überaus glücklich über die Erkenntnis das der Schüssel nicht verschwunden ist, schlief Christa ein.

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